Prinz Friedrich von Homberg

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1809/1810 als letztes seiner Dramen verfasst, verhandelte Heinrich von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ die Frage nach Hörigkeit und Recht in Kriegszeiten, Linientreue und radikaler Emotionalisierung vaterländischer Zuneigung. Mit jenem unverhohlenen Patriotismus offenbart Kleists Erzählung heute – trotz oder gerade wegen seines Militär-Chauvinismus – sein tragikomisches Potential. Und so die Möglichkeit jene Obrigkeitshörigkeit in Männerbünden als zu verlachendes Material freizulegen.

Optional: gemeinsame Vorstellung am 26.09.2025, 19:30 Uhr mit anschließender Nachbesprechung.

Termine

Einführung

Lena Meyerhoff, Dramaturgin am Stadttheater Gießen 

Mitglieder des Frauenkulturzentrums treffen sich mit der jeweiligen Dramaturgin bzw. dem jeweiligen Dramaturgen des Stadttheaters im Foyer des Kleinen Hauses oder des Großen Hauses, um im Voraus über den Stoff und die Inszenierung ins Gespräch zu kommen. 

Zu einem späteren Termin wird die Vorstellung besucht, es schließt sich ein offenes Nachgespräch (fakultativ) an.  

Die Teilnehmerinnen erwerben die Tickets selbst. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.