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Was ist los im FKZ?


Hier finden Sie die kommenden Veranstaltungen!

Sonntag, 27. Mai 2018 - 11:00 - Jüdisches Leben im alten Gießen – Eine Orts- und Spurensuche

Spuren jüdischen Lebens gibt es in Gießen an zahlreichen Orten: das mittelalterliche Wohnquartier im Schatten der Stadtmauer (heute: Rittergasse), die erste Synagoge und Schule in der einstigen Zozzelsgasse im „Wallpförter Quartier“, das im 18. Jahrhundert Wohn- und Geschäftszentrum der jüdischen Einwohner Gießens war. Das 19. Jhdt. brachte schrittweise die gesetzliche Gleichstellung der Juden, zugleich prosperierte das Wirtschaftsleben und die Stadt Gießen wuchs über die einstigen Festungsgrenzen hinaus. Auch der Neubau der Synagoge fand 1867 in diesem erweiterten Stadtareal statt; heute erinnert ein Gedenkstein vor der Kongresshalle an die Zerstörung der Synagoge in der Reichspogromnacht 1938. Vorgestellt werden interessante Ereignisse und Persönlichkeiten, etwa Rabbiner Dr. Benedict Levi und Kommerzienrat Sigmund Heichelheim, ebenso exemplarische Schicksale von Vertreibung, Enteignung und Deportation in der NS-Zeit.

Führung

Kunsthistorikerin Dagmar Klein

Kostenbeitrag 3 €
Treffpunkt 11 Uhr / Kirchenladen am Kirchenplatz
Nur für Frauen.

Dienstag, 5. Juni 2018 - 19:00 - Singen alter Volkslieder

Die Sängerinnen Ina Olyai und Rosa Grätz-Jung wollen uns mit Gitarrenbegleitung dazu ermuntern, fast vergessene alte Liedtexte wieder in Erinnerung zu bringen. Wir wollen uns einmal im Monat jeweils am 1. Dienstag des Monats treffen und eine bis eineinhalb Stunden zusammen singen.

Leitung

Ina Olyai

weitere Informationen

Kostenbeitrag 3 €
jd. 1. Dienstag im Monat, im Juli und August Sommerpause
Nur für Frauen.

Mittwoch, 6. Juni 2018 - 19:00 - Hanna Pfetzing, "Dreizehn Frauen und die Pizza in Nizza"

Hanna Pfetzing liest aus ihrem am 13. Oktober 2017 im Kuuuk-Verlag erschienenen Buch. Der Roman beleuchtet schlaglichtartig den Werdegang von dreizehn Frauen, die in den späten 60er bzw. frühen 70er Jahren in Gießen ihr Studium beginnen. Er beschreibt ihr damaliges Lebensgefühl, ihre Pläne, Ideen, Träume und Vorstellungen - und ihr Arrange-ment mit der Jetztzeit.

In den bekannten Dokumentationen über die Zeit der "Studentenunruhen" und ihrer Auswirkungen fehlen meist die Beschreibungen solcher Frauen. Wenn auch keine zu den namentlich bekannten "Helden" gehört, so hat doch jede von ihnen einen Beitrag bei der pragmatischen Umsetzung gesellschaftlich notwendig gewordener Reformen geleistet. Bis heute in einem zärtlichen Gefühl von Freundschaft miteinander verbunden, erinnert sie die titelgebende Reise zu einer "Pizza in Nizza" an jene Umbruchzeit.

Autorin

Hanna Pfetzing

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Nur für Frauen.