Aktuelles aus dem Frauenkulturzentrum

Hab’ mein Wagen vollgeladen...

Foto: Inge Bietz

Auf den Dünsberg – entweder ab der Krumbacher Kreuzung mit der Pferdekutsche oder zu Fuß - ging der diesjährige Sommerausflug des Frauenkulturzentrum. Und vollgeladen mit 16 Frauen war die von zwei Pferden gezogene Kutsche. Weitere sechs Frauen hatten sich zu Fuß auf den Weg gemacht. Atemlos waren sowohl die Pferde als auch die Wanderinnen, als sie schließlich oben ankamen. Zur Belohnung gab es bei herrlichem Sonnenschein für die Pferde Wasser und frisches Gras und für die Frauen Kaffee, Kuchen oder Herzhaftes.


Zu Gast: Kulturamtsleiterin Simone Maiwald

foto: G.Beekmann-Mathar

Gut besucht war der von der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) gestaltete Julibrunch. Eingeladen war die Kulturamtsleiterin der Stadt, Simone Maiwald. Frau Maiwald, die dieses Amt seit 2 Jahren innehat, beschrieb zunächst ihr Verständnis von Kultur. Kultur geht alle an und ist für eine Stadt ein entscheidender Standortfaktor. Ihr Eindruck von Gießen – ein lebendige und junge Stadt mit einem breiten Angebot. Als Metapher wählte sie das Bild einer Pyramide, d. h. von einem breiten vielfältigen Angebot bis zur Spitze (etwa dem Theater) ist alles vorhanden.


Mit Anita Schneider im Gespräch - die Landrätin zu Gast im FKZ

Foto: Christel Stroh

 Gern sei sie der Einladung gefolgt, um über ihre Erfahrung als erste Landrätin in Hessen zu berichten, so Anita Schneider zu Beginn des thematischen Teils des monatlichen Brunchs im Frauenkulturzentrum.Frauenpolitik bezeichnete sie als Querschnittsaufgabe, die in vielen Bereichen zu berücksichtigen sei. Und ihr Credo sei, die Menschen ernst zu nehmen mit ihren Bedürfnissen, aber auch mit dem, was sie zu sagen haben.Stolz ist sie auf die Auditierung als „Familienfreundliche Kommune“. Dazu gehört z.B.


Mitgliederversammlung

Foto: Christel Stroh

Neben den Wahlen und dem Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden, Anne Schmidt, stand ein sehr lebendiger Vortrag von Alexandra Böckel, Mitbegründerin der Free School Gießen, im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung. Vorwiegend junge Menschen engagieren sich in vielfältiger Weise unter den Zielen Vernetzung und Teilen, d. h. kostenlos Wissen und Zeit teilen. Es gibt bereits ein Näh- und Strickcafé, einen Elektronik Reparaturtreff, ein Textil Repair-Café und die Kü_Ché, eine Ideenküche für Kulturgenuss. Auch Tauschen gehört zu den Initiativen.


Wir trauern um Edith Teiwes

Foto: unbek.

Der Elisabeth-selbert-Verein nimmt abschied von seinem langjährigen Mitglied Edith Teiwes. Sie ist am 5.Mai im Alter von 94 Jahren verstorben. Edith Teiwes wurde am 10. Juli 1921 In Breslau geboren. Die Eltern führten eine Schneiderwerkstatt und so lernte auch sie Schneiderin. Mit 18 Jahren ließ sie sich beim roten Kreuz zur Krankenschwester ausbilden. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurde das rote Kreuz der Wehrmacht unterstellt. So kam es, dass Edith Teiwes  .....  U. A. an der Ostfront eingesetzt wurde und 1945 die letzten Verwundetentransporte in den Westen begleitete.


Wie frei sind wir wirklich? - Frauenleben im Zeitalter der Selbstoptimierung und des Kapitalismus

Foto: Christel Stroh

Aufgrund feministischer Essays der amerikanischen Journalistin Katie Roiphe und der israelischen Kultursoziologin Eva Illouz diskutierten die Anwesenden diese Fragestellung. Jessica Wilzek und Julia Fitzthum vom Literaturclub lesErLeben - engagement und literatur hatten zu diesem Abend eingeladen.


Malerei und Zeichnungen von C Stroh und G Wagner

Foto: Sybile Zerb-Certa

Mit einer Vernissage am Freitagabend startete das neue Programm "Januar-April 2015".  In der aktuellen Ausstellung zu sehen sind Arbeiten zur menschlichen Gestalt in verschiedenen Techniken. Anne Schmidt begrüßte vor vollem Haus die Gäste, die Gießener Kunsthistorikerin Dr. Susanne Ließegang führte in die gezeigten Arbeiten ein.

Noch zu sehen bis zum 6. März während der Bürozeiten oder in Absprache mit den Künstlerinnen.


Traditioneller Neujahrsempfang mit Dietlind Grabe-Bolz

Nach dem Grußwort der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßte die Vorsitzende Anne Schmidt die anwesenden Frauen. In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr dankte sie ihren Mitstreiterinnen für ihre Arbeit. Die Angebote des Zentrums seien meist gut besucht und würden gerne angenommen. Besonders erfolgreich seien in letzter Zeit die Ausstellungen, was auch dem persönlichen Einsatz und den Kontakten der Geschäftsführerin Christel Stroh zu danken sei.


Das Tabu: Gewalt in gleichgeschlechtlichen und trans* Partnerschaften

Eine Kooperationsveranstaltung Büro für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen mit dem Queer-feministischen Frauenreferat der JLU Gießen (QFFR), dem Frauenkulturzentrum und der AIDS-Hilfe Gießen

Ein fairer Kampf unter Gleichen? Zickenkrieg? Nur feminine Schwule werden Opfer? Nur eine hysterische Transe? So ein bisschen Drohen oder Anbrüllen haut doch keinen um!?


Jubiläumsbrunch "20 Jahre FrauenKulturZentrum"

Foto: Inge Bietz

Aus den Anfängen des FrauenKulturZentrums berichteten  Frauen der ersten Stunde "wie's damals war". So entstand vor "vollem Haus"- ca. fünfzig Frauen waren der Einladung zum Feiern gefolgt - ein lebendiges und authentisches Bild dieser bewegten Zeit.

Im Bild von links: Eva Berck, Edeltraud Lange und Brunhilde Wachsner


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