Aktuelles aus dem Frauenkulturzentrum

Wir trauern um Edith Teiwes

Foto: unbek.

Der Elisabeth-selbert-Verein nimmt abschied von seinem langjährigen Mitglied Edith Teiwes. Sie ist am 5.Mai im Alter von 94 Jahren verstorben. Edith Teiwes wurde am 10. Juli 1921 In Breslau geboren. Die Eltern führten eine Schneiderwerkstatt und so lernte auch sie Schneiderin. Mit 18 Jahren ließ sie sich beim roten Kreuz zur Krankenschwester ausbilden. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurde das rote Kreuz der Wehrmacht unterstellt. So kam es, dass Edith Teiwes  .....  U. A. an der Ostfront eingesetzt wurde und 1945 die letzten Verwundetentransporte in den Westen begleitete.


Wie frei sind wir wirklich? - Frauenleben im Zeitalter der Selbstoptimierung und des Kapitalismus

Foto: Christel Stroh

Aufgrund feministischer Essays der amerikanischen Journalistin Katie Roiphe und der israelischen Kultursoziologin Eva Illouz diskutierten die Anwesenden diese Fragestellung. Jessica Wilzek und Julia Fitzthum vom Literaturclub lesErLeben - engagement und literatur hatten zu diesem Abend eingeladen.


Malerei und Zeichnungen von C Stroh und G Wagner

Foto: Sybile Zerb-Certa

Mit einer Vernissage am Freitagabend startete das neue Programm "Januar-April 2015".  In der aktuellen Ausstellung zu sehen sind Arbeiten zur menschlichen Gestalt in verschiedenen Techniken. Anne Schmidt begrüßte vor vollem Haus die Gäste, die Gießener Kunsthistorikerin Dr. Susanne Ließegang führte in die gezeigten Arbeiten ein.

Noch zu sehen bis zum 6. März während der Bürozeiten oder in Absprache mit den Künstlerinnen.


Traditioneller Neujahrsempfang mit Dietlind Grabe-Bolz

Nach dem Grußwort der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßte die Vorsitzende Anne Schmidt die anwesenden Frauen. In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr dankte sie ihren Mitstreiterinnen für ihre Arbeit. Die Angebote des Zentrums seien meist gut besucht und würden gerne angenommen. Besonders erfolgreich seien in letzter Zeit die Ausstellungen, was auch dem persönlichen Einsatz und den Kontakten der Geschäftsführerin Christel Stroh zu danken sei.


Das Tabu: Gewalt in gleichgeschlechtlichen und trans* Partnerschaften

Eine Kooperationsveranstaltung Büro für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen mit dem Queer-feministischen Frauenreferat der JLU Gießen (QFFR), dem Frauenkulturzentrum und der AIDS-Hilfe Gießen

Ein fairer Kampf unter Gleichen? Zickenkrieg? Nur feminine Schwule werden Opfer? Nur eine hysterische Transe? So ein bisschen Drohen oder Anbrüllen haut doch keinen um!?


Jubiläumsbrunch "20 Jahre FrauenKulturZentrum"

Foto: Inge Bietz

Aus den Anfängen des FrauenKulturZentrums berichteten  Frauen der ersten Stunde "wie's damals war". So entstand vor "vollem Haus"- ca. fünfzig Frauen waren der Einladung zum Feiern gefolgt - ein lebendiges und authentisches Bild dieser bewegten Zeit.

Im Bild von links: Eva Berck, Edeltraud Lange und Brunhilde Wachsner


Luise F. Pusch, Mitbegründerin der feministischen Linguistik, im Frauenkulturzentrum

Foto: Christel Stroh

Die Frau ist nicht der Rede wert“


„Die Waffen nieder“, Erinnerung an Bertha von Suttner. Vortrag von Gaby Rehnelt

Foto: G.Beekmann

Vor 100 Jahren, kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges, starb Bertha von Suttner, die 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis bekommen hatte. Aus ihrem Leben und Wirken berichtete Gaby Rehnelt lebendig und detailliert beim Brunch im Frauenkulturzentrum.


Wir trauern um Hannelore Don

Hannelore Don ist am 11. September im Alter von 85 Jahren verstorben. Sie war viele Jahre eng mit dem FrauenKultur Zentrum verbunden.

Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, dem 23. September um 14 Uhr im Bestattungswald Gießen statt.

 


Von Domina Salome de Giezzn bis zur Archäologieprofessorin Margarete Bieber - Stadtführung auf den Spuren der Gießener Frauengeschichte am 27. September

Schon die Ersterwähnung des Namens Gießen 1197 ist mit einer Frau verbunden: „Domina Salome, Comitissa de Giezzn“ signierte Urkunden. Im Stadtgebiet bieten zahlreiche Namen und Orte Anlass, über die Lebenszusammenhänge von Frauen nachzudenken und auf deren häufig verschwiegene Leistungen hinzuweisen. Das reicht von Alice-Schule und Alicenstraße, deren Namen an Großherzogin Alice von Hessen erinnern, bis Zur Großen Bleiche und Bleichstraße, wo einst Wäscherinnen die Laken zum Bleichen ausbreiteten.


Seiten