Aktuelles aus dem Frauenkulturzentrum

Mit Anita Schneider im Gespräch - die Landrätin zu Gast im FKZ

Foto: Christel Stroh

 Gern sei sie der Einladung gefolgt, um über ihre Erfahrung als erste Landrätin in Hessen zu berichten, so Anita Schneider zu Beginn des thematischen Teils des monatlichen Brunchs im Frauenkulturzentrum.Frauenpolitik bezeichnete sie als Querschnittsaufgabe, die in vielen Bereichen zu berücksichtigen sei. Und ihr Credo sei, die Menschen ernst zu nehmen mit ihren Bedürfnissen, aber auch mit dem, was sie zu sagen haben.Stolz ist sie auf die Auditierung als „Familienfreundliche Kommune“. Dazu gehört z.B.


Mitgliederversammlung

Foto: Christel Stroh

Neben den Wahlen und dem Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden, Anne Schmidt, stand ein sehr lebendiger Vortrag von Alexandra Böckel, Mitbegründerin der Free School Gießen, im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung. Vorwiegend junge Menschen engagieren sich in vielfältiger Weise unter den Zielen Vernetzung und Teilen, d. h. kostenlos Wissen und Zeit teilen. Es gibt bereits ein Näh- und Strickcafé, einen Elektronik Reparaturtreff, ein Textil Repair-Café und die Kü_Ché, eine Ideenküche für Kulturgenuss. Auch Tauschen gehört zu den Initiativen.


Wir trauern um Edith Teiwes

Foto: unbek.

Der Elisabeth-selbert-Verein nimmt abschied von seinem langjährigen Mitglied Edith Teiwes. Sie ist am 5.Mai im Alter von 94 Jahren verstorben. Edith Teiwes wurde am 10. Juli 1921 In Breslau geboren. Die Eltern führten eine Schneiderwerkstatt und so lernte auch sie Schneiderin. Mit 18 Jahren ließ sie sich beim roten Kreuz zur Krankenschwester ausbilden. Mit Beginn des 2. Weltkriegs wurde das rote Kreuz der Wehrmacht unterstellt. So kam es, dass Edith Teiwes  .....  U. A. an der Ostfront eingesetzt wurde und 1945 die letzten Verwundetentransporte in den Westen begleitete.


Wie frei sind wir wirklich? - Frauenleben im Zeitalter der Selbstoptimierung und des Kapitalismus

Foto: Christel Stroh

Aufgrund feministischer Essays der amerikanischen Journalistin Katie Roiphe und der israelischen Kultursoziologin Eva Illouz diskutierten die Anwesenden diese Fragestellung. Jessica Wilzek und Julia Fitzthum vom Literaturclub lesErLeben - engagement und literatur hatten zu diesem Abend eingeladen.


Malerei und Zeichnungen von C Stroh und G Wagner

Foto: Sybile Zerb-Certa

Mit einer Vernissage am Freitagabend startete das neue Programm "Januar-April 2015".  In der aktuellen Ausstellung zu sehen sind Arbeiten zur menschlichen Gestalt in verschiedenen Techniken. Anne Schmidt begrüßte vor vollem Haus die Gäste, die Gießener Kunsthistorikerin Dr. Susanne Ließegang führte in die gezeigten Arbeiten ein.

Noch zu sehen bis zum 6. März während der Bürozeiten oder in Absprache mit den Künstlerinnen.


Traditioneller Neujahrsempfang mit Dietlind Grabe-Bolz

Nach dem Grußwort der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz begrüßte die Vorsitzende Anne Schmidt die anwesenden Frauen. In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr dankte sie ihren Mitstreiterinnen für ihre Arbeit. Die Angebote des Zentrums seien meist gut besucht und würden gerne angenommen. Besonders erfolgreich seien in letzter Zeit die Ausstellungen, was auch dem persönlichen Einsatz und den Kontakten der Geschäftsführerin Christel Stroh zu danken sei.


Das Tabu: Gewalt in gleichgeschlechtlichen und trans* Partnerschaften

Eine Kooperationsveranstaltung Büro für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen mit dem Queer-feministischen Frauenreferat der JLU Gießen (QFFR), dem Frauenkulturzentrum und der AIDS-Hilfe Gießen

Ein fairer Kampf unter Gleichen? Zickenkrieg? Nur feminine Schwule werden Opfer? Nur eine hysterische Transe? So ein bisschen Drohen oder Anbrüllen haut doch keinen um!?


Jubiläumsbrunch "20 Jahre FrauenKulturZentrum"

Foto: Inge Bietz

Aus den Anfängen des FrauenKulturZentrums berichteten  Frauen der ersten Stunde "wie's damals war". So entstand vor "vollem Haus"- ca. fünfzig Frauen waren der Einladung zum Feiern gefolgt - ein lebendiges und authentisches Bild dieser bewegten Zeit.

Im Bild von links: Eva Berck, Edeltraud Lange und Brunhilde Wachsner


Luise F. Pusch, Mitbegründerin der feministischen Linguistik, im Frauenkulturzentrum

Foto: Christel Stroh

Die Frau ist nicht der Rede wert“


„Die Waffen nieder“, Erinnerung an Bertha von Suttner. Vortrag von Gaby Rehnelt

Foto: G.Beekmann

Vor 100 Jahren, kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges, starb Bertha von Suttner, die 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis bekommen hatte. Aus ihrem Leben und Wirken berichtete Gaby Rehnelt lebendig und detailliert beim Brunch im Frauenkulturzentrum.


Seiten