Aktuelles aus dem Frauenkulturzentrum

Toni Matthes beim Brunch zum Thema "Upcycling – aus alt mach neu".

Foto: I. Schmidt

Stimmt das wirklich? 118 Kleidungsstücke hat frau durchschnittlich in ihrem Kleiderschrank. Diese Mitteilung von Toni Matthes, Sprecherin des Gießener Textilbündnisses, wurde von den überraschend vielen anwesenden Frauen zunächst mit ungläubigem Lachen quittiert.  Was dann folgte, brachte aber alle zum Staunen. Taschen aus Herrenhemden. Flaschenhüllen aus den Ärmeln derselben, T-Shirts als Taschen oder plötzlich nach ein paar Schnitten mit der Schere mit Gittermuster am Rücken oder Fransen am unteren Ende.


„Vielheit“ muss gestaltet werden - AsF zu Gast zum Thema "Gesellschaft im Wandel - Gießen im Wandel"

Foto: I.Bietz


Das Projekt "Ferien vom Krieg" stellt sich beim Brunch vor

Das Projekt "Ferien vom Krieg" hatte ursprünglich zum Ziel, Kindern aus den Balkankriegen  einen unbeschwerten Urlaub zu ermöglichen. Barbara Esser berichtete jetzt bei einem Brunch von einem neueren Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zweimal im Jahr findet in Deutschland ein zweiwöchiges Seminar statt, an dem jeweils 25 junge Menschen aus Palästina und Israel teilnehmen.


Neue Ausstellung im Zentrum

Foto: U. Kirschbaum

Vor vielen Gästen eröffnete Annemarie Stein im Namen des Elisabeth-Selbert-Vereins die Ausstellung "Vielseitig" von Ulrike Kirschbaum, die noch bis zum 24.6. zu sehen sein wird. Eine Einführung in die ausgestellten Arbeiten gab Annelie Müller.

Es ist die dritte Ausstellung von insgesamt sechs in diesem Jahr. Der Verein bietet Frauen die Möglichkeit seit Jahren an, das Interesse daran hat deutlich zugenommen, wie die Warteliste zeigt.


Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland

Foto: Christel Stroh

Als größte Menschenrechtsverletzung auf der Welt bezeichnete Irma Bergknecht von TERRE DES FEMMES die immer noch vor allem in afrikanischen Ländern wie Somalia, Eritrea, Äthiopien, Mali und auch Ägypten praktizierte Genitalverstümmelung von Frauen, genauer von Mädchen, meist schon im Kindesalter. Die Zahl weltweit wird auf 200 Millionen geschätzt, die in Europa auf 500.000.  Aber auch in Deutschland gehen Schätzungen davon aus, dass ca. 50.000 Frauen betroffen sind und ca. 5000 Mädchen gefährdet sind. Diese werden oft für diese grausame Prozedur in ihr Heimatland gebracht.


Die Familie Bronté

Foto: Christel Stroh

In einem informativen Vortrag im Anschluß an den traditionellen Brunch stellte Gaby Rehnelt die Geschichte der Familie Bronté vor. Über dreißig Frauen waren der Einladung gekommen und ließen sich von der lebendigen und unterhaltsamen Vortragsweise der Referentin in den Bann ziehen


Neujahrsempfang im Frauenkulturzentrum

Foto: Christel Stroh


Traditionelle Weinprobe zum Start des Herbstprogramms

Foto: S.Schmidt

Ein wunderbarer warmer Spätsommerabend, französische Weine, Käse, Baguette - dazu Frau Göbels  informative Erläuterungen  - wieder mal eine gelungene Weinprobe im Garten an der Wieseck, wie jedes Jahr zu Beginn des Herbstprogramms. Zur Wiederholung geeignet.


Die AfD und die Frauen

Foto: S.Schmidt
Hochkonzentriertes Zuhören, ein starker Applaus und eine anschließend sehr rege Diskussion zeichneten den sehr gut besuchten Junibrunch aus.
Ausgerichtet von der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) informierte die Politikwissenschaftlerin Dr. Alexandra Kurth über die "Neue Rechte" und deren 100seitiges Programm.

Neujahrsempfang im Frauenkulturzentrum

Gut besucht war der Neujahrsempfang im Frauenkulturzentrum.  40 Frauen waren gekommen und verbrachten in fröhlicher Stimmung die gemeinsamen Stunden. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Anne Schmidt mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das gerade begonnene Jahr gab es Liedbeiträge von Annette Bessell, die sich selbst am Klavier begleitete. Ein Text von Luise Pusch, gelesen von Elisabeth Faber,  über das Geschlechterverhältnis sorgte für große Heiterkeit.

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